Das Konzept der Potrefená husa
Als 1999 im Prager Stadtteil Vinohrady das erste Restaurant mit dem ungewöhnlichen Namen Potrefená husa öffnete, war es eine Antwort auf die Frage, wie man die tschechische Bierkultur mit einem modernen Restaurant verbindet. Statt einer verrauchten Kneipe entstand ein Ort für das Mittagessen mit Kollegen, den Abend mit Freunden und das Feierabendbier.
Bier als Grundlage
Das Angebot baut auf den Bieren von Staropramen auf. An der Spitze stehen das klassische helle 11er und 12er, ergänzt durch dunkle und halbdunkle Sorten sowie Saison- und Spezialbiere. Manche Lokale – etwa die Prager Platnéřská – zapfen bis zu sieben Sorten gleichzeitig.
Küche: tschechische Klassiker und internationale Gerichte
Die Speisekarte kombiniert tschechische Gerichte zum Bier mit internationalen Speisen. Typisch für viele Filialen ist die Ente – gebraten mit Kraut und zweierlei Knödeln oder als konfierte Keule. Daneben gibt es Burger, Salate, Steaks und unter der Woche ein Mittagsmenü.
Ambiente und Veranstaltungen
Jede Filiale hat ihren eigenen Charakter. Das Restaurant Na Verandách in Smíchov liegt direkt auf dem Gelände der Brauerei Staropramen, bietet rund 800 Plätze in Salons, Musikbar und Hauptsaal und eignet sich auch für Firmenveranstaltungen und Konferenzen. Kleinere Lokale in den Städten sind eher Nachbarschaftsrestaurants. Viele Filialen veranstalten Verkostungen und Abendprogramme.
Warum das Konzept funktioniert
- Klare Identität – ein Name, den man sich merkt, und überall die gleiche Bierqualität.
- Lokaler Betrieb – die Lokale werden oft von verschiedenen Betreibern geführt, die das Angebot an ihre Stadt anpassen.
- Den ganzen Tag – Mittagsmenü, Nachmittag im Gastgarten und Abendprogramm.
Die Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Websites der Filialen, Tourismusportale der Städte). Angebot und Betrieb können je nach Filiale abweichen.